Photoshop Schnellkurs - das Wichtigste auf einen Blick
Auflösungen
und Farbtiefen
1.Auflösungen
Die Bilder von Scannern oder digitalen Kameras
sind Pixelbilder, d.h. sie bestehen aus einer festen
Anzahl von quadratischen Bildpunkten, den rasterförmig
angeordneten Pixeln. Die Gesamtzahl der Rasterpunkte
ist die Auflösung, sie wird in der Einheit dpi
(dots per inch) angegeben. Je höher diese Auflösung
ist um so genauer können die Einzelheiten des
Bildes wiedergegeben werden.
Pixelmaße:
Anzahl der Pixel entlang der Höhe und Breite
eines Bildes.(z.B 800 x 600)
Bildauflösung:
Anzahl der Pixel, die bei der Ausgabe pro Längeneinheit
gezählt werden - pixel per inch (ppi)
Bildschirmauflösung:
Anzahl der Pixel oder Punkte, die pro Längenheit
des Monitors gemessen werden - dots per inch (dpi).
Bildschirme haben in der Regel eine Auflösung
von 72 dpi, d.h. es gibt 72 Bildpunkte je inch des
Monitors, bei neueren Monitortypen sind es 96 dpi.
Eine höhere Auflösung kann somit vom Monitor
nicht umgesetzt werden - die 72 dpi sind daher auch
die Standardauflösung für Bilder, die über
einen Monitor ausgegeben werden sollen.
Wenn man z.B. mit Photoshop ein Bild mit einem Zoomfaktor
von 100% anzeigen lässt, wird ein Bildpixel auf
ein Monitorpixel umgesetzt. Hat es eine Grösse
von 10x10cm bei einer Auflösung von 72dpi erscheint
es auch so groß. Erhöht man auf 144 dpi
wird das Bild 20x20cm groß. Bilder in besserer
Qualität sollten daher immer für die Darstellung
auf einem Monitor auf diese 72dpi heruntergerechnet
werden.
Ausgabeauflösung:
Anzahl der Punkte pro inch, die von Druckern erzeugt
wird (in der Regel bei Laserdruckern 300, 600, 1200
dpi).
2. RGB und Farbtiefen:
Das für den Bildschirm, also auch im Web, gültige
Farbmodell ist das RGB- Verfahren.
Alle dargestellten Farben bestehen dabei aus den Grundfarben
Rot, Grün und Blau.
Alle Farben zusammen
ergeben Weiß, die Abwesenheit aller Farben ergibt
Schwarz.
Wie viele Farben am Bildschirm dargestellt werden
können, bestimmt die im System eingestellte Farbtiefe.
Die Grafikkarte muss in der Lage sein, die Farbtiefe
zu liefern.
1 bit = Schwarz / Weiss
4 bit = 16 Graustufen oder 16 Farben
8 bit = Graustufen oder indizierte Farben (256 Abstufungen)
16 bit = 65.536 Farben
24 bit = 16.777.216 Farben - True Color Modus zur
Wiedergabe von Fotos auf dem Monitor (RGB)
32 bit = 16,7 Millionen Farben plus 8-Bit-Graustufen-Maske
(Alpha-Kanal)
Als kleinster gemeinsamer Nenner gilt heute eine Auflösung
von 800 x 600 Pixeln und 256 Farben. Eine indizierte
Palette kann bis zu 256 Farben enthalten. Farben,
die nicht dargestellt werden können, werden über
Dithering simuliert. Die Verwendung der browserunabhängige
Farbpalette (die die sog. Websafe Colors enthält)
erlaubt es, dass die Bilder auf allen Systemen gleich
dargestellt werden.
Was ist wichtig, wenn man für den Druck arbeitet?
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